Mechthild Gläser: Die Buchspringer

Es geht um die 15-jährige Amy, die mit ihrer Mutter auf die schottische Insel Stormsay zieht und entdeckt, dass sie die Gabe besitzt, in Bücher zu springen und Geschichten hautnah zu erleben. Amy ist begeistert, Buchfiguren wie Shir Khan und Goethes Werther zu begegnen, stellt aber bald fest, dass etwas in der Buchwelt nicht stimmt: Die Grundideen für Geschichten werden gestohlen und beenden diese, bevor sie begonnen haben. Amy beschließt, mit Hilfe echter und literarischer Freunde dem Dieb auf die Spur zu kommen.
Dieses Buch enthält von allem etwas: Ein bisschen Krimi, ein bisschen Fantasy, ein bisschen Liebesgeschichte. Es ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und Amys Gedanken sind wie ein witziger laufender Kommentar. Vorkenntnisse über die Bücher im Buch sind nicht nötig, aber später wird die Geschichte düsterer und schon zu Anfang gibt es einen Toten, für allzu junge Kinder ist das Buch vielleicht nichts.
Stellenweise, besonders in der Mitte, zieht sich die Geschichte auch etwas, hat aber einen interessanten Einstieg und ein vollkommen unerwartetes Ende. Mein Fazit: Für Bücherliebhaber definitiv zu empfehlen.

ISBN 978-3-7855-7497-3, EUR 17,95, Loewe Verlag, ab 12 Jahren, 384 Seiten

Lian Alipour, 17 Jahre

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