James Dawson: How to be gay

In dem Buch geht es um verschiedene Formen der Sexualität, z.B. Homo-, Bi- oder Transsexualität. Also um alles, was nicht vermeintlich „normal“, d.h. heterosexuell ist.
Das Buch soll Menschen, die sich in der heterosexuellen Gesellschaft nicht wohlfühlen, stärken und ihnen vermitteln, dass ihre Gefühle nicht falsch oder unnormal sind. Es soll sie ermutigen, sich zu outen und zu ihren Gefühlen zu stehen.

Das Buch war interessant zu lesen, weil es einen Einblick in das Gefühlsleben von nicht-heterosexuellen Menschen gibt. Dazu werden viele Beiträge von Betroffenen, die ihre Situation schildern, verwendet. Allerdings hat es mich gestört, dass der Autor das Gefühl vermittelt, Heterosexuelle seien uncool, da sie einfach nur die Mehrheit darstellen, und er Nicht-heterosexuelle dagegen als überdeutlich positiv hervorhebt, da sie in vielen Gesellschaften noch ungerecht behandelt oder als unnormal angesehen werden. Damit verhält er sich in umgekehrter Weise genau so, wie er es eigentlich anprangert.

ISBN 978-3-7335-0092-4, EUR 9,99, Fischer KJT, ab 14 Jahren, 304 Seiten

Torge Jönck, 12 Jahre

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