Lilli Thal: Die Puppenspieler von Flore

Gemeinsam mit 19 anderen Jugendlichen wird Tamaso eines Tages völlig überraschend in ein geheimes Trainingscamp gebracht. Der Grund: Das Land Corona will sie im Kampf gegen seinen Erzfeind Flore als Spione einsetzen, um dessen Regierung aus dem Gleichgewicht zu bringen. Der geschickte Tamaso wird als Mechaniker im Haus eines Marschalls untergebracht. Eine wichtige Tradition in Flore ist das Puppenspiel und Tamaso soll helfen, die Marionetten zu reparieren – während im Keller des Hauses gefoltert und gemordet wird. Nun müssen Tamaso und die anderen Agenten versuchen, ihren Auftrag auszuführen und ganz nebenbei zu überleben.

„Die Puppenspieler von Flore“ ist spannend und hat viele Wendungen bis zur letzten Seite. Man kann mit Tamaso und den anderen mitfiebern, die Charaktere sind dreidimensional und wirken lebendig. Manchmal scheint sich die Geschichte zu ziehen, aber jedes Mal, wenn man das Buch beiseite legt und später wieder in die Hand nimmt, zieht es einen wieder in seinen Bann.

Wie abzusehen gibt es in dem Buch Themen wie Gewalt, Folter und Tod bzw. Mord, zartbesaitete Menschen sollten also gewarnt sein. Zusätzlich dazu behandelt das Buch politische und gesellschaftliche Themen, die es eher zu einem Buch für junge Erwachsene als für Kinder machen.

Alles in allem ist „Die Puppenspieler von Flore“ also ein spannendes und lesenswertes Buch.

ISBN 978-3-8369-5801-1, EUR 19,95, Gerstenberg Verlag, ab 14 Jahren, 476 Seiten

Lian Alipour, 17 Jahre

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