Marcus Sedgwick: Das Glück ist blind (aber nicht unsichtbar)

Der Vater der 16-jährigen Laureth ist Schriftsteller und sollte eigentlich auf Recherchereise in der Schweiz sein, als Laureth eine Nachricht erhält: Sein Notizbuch, von dem er sich nie trennen würde, wurde in New York City gefunden. Entschlossen fliegt Laureth von London nach New York, begleitet von ihrem kleinen Bruder. Sie versucht, den Spuren ihres verschwundenen Vaters zu folgen – obwohl sie blind ist. Laureths Vater arbeitete an der Recherche für seinen nächsten Roman über den Zufall und so folgt Laureth einer Reihe von Zufällen, in der Hoffnung, ihren Vater zu finden. Dabei orientiert sie sich am Buch ihres Vaters, dessen Notizen ebenfalls Teil der Geschichte sind.

Laureth ist die Erzählerin, also erfährt man nie, wie die Figuren oder die Umgebungen aussehen. Es macht das Buch sehr interessant, dass man komplett auf das Visuelle verzichten muss. Stattdessen gibt es Beschreibungen, wie sich Laureth trotz Blindheit in einer unbekannten Großstadt zurechtfinden kann. „Das Glück ist blind (aber nicht unsichtbar)“ ist ein spannendes Buch über Zufälle aus der Sicht einer interessanten Protagonistin, das ein paar überraschende Wendungen bereithält.

ISBN: 978-3-423-65021-2, EUR 14,95, dtv-Verlag, ab 13 Jahren, 260 Seiten

Lian Alipour, 17 Jahre

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