Kevin Brooks: Bunker Diary

Der 16-jährige Linus wacht in einem Bunker auf, nachdem er von einem Fremden entführt wurde. Mit ihm eingesperrt sind fünf weitere Menschen: ein neunjähriges Mädchen und vier Erwachsene. Vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten, sind sie ihrem Entführer ausgeliefert. Sie sind gezwungen, miteinander auszukommen, um zu überleben und zu fliehen, doch der Unbekannte hat komplette Kontrolle über die Gefangenen und beginnt, sie gegeneinander auszuspielen…

„Bunker Diary“ ist das Tagebuch von Linus, das er während der Gefangenschaft führt. Er beschreibt die geradezu klaustrophobische Zeit im Bunker so, dass man mit den Gefangenen und ihrer Situation mitfühlen kann. Die Figuren fühlen sich echt an, besonders Linus, der Erzähler.

Dieses Buch lässt sich nicht aus der Hand legen und bleibt auch nach dem Lesen noch im Gedächtnis mit einem Ende, das man nicht erwartet hätte. Obwohl es keine komplexe Handlung gibt, ist „Bunker Diary“ sehr spannend, was an der Interaktion der Figuren und der fühlbaren Enge des Bunkers liegt. Das Buch ist aus gutem Grund ab 16, ohne dass es viel Gewalt enthält, aber die Atmosphäre ist bedrückend und wird gegen Ende immer düsterer. Definitiv lesenswert.

ISBN: 978-3-423-71673-4, EUR 8,95, dtv-Verlag, ab 16 Jahren, 288 Seiten, aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn

Lian Alipour, 17 Jahre

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