Rainer M. Schröder: Himmel ohne Sterne

Deutschland 1946: Ein Jahr ist die Befreiung der Juden aus den KZ bereits her, doch so wie vor dem Krieg ist es jedoch noch lange nicht wieder. Wie lebende Tote ziehen die Überlebenden durch ganz Deutschland auf der Suche nach Freunden und Verwandten, die, wie sie, das KZ überlebt haben. Leah Friedberg ist eine dieser Überlebenden, eine, die alles verloren hat. Doch als sie in ihrer zerbombten Heimatstadt ihrem Kindheitsfreund Jannek über den Weg läuft, tut sich plötzlich ein Hoffnungsschimmer am Horizont auf: Alija Bet. Alija Bet ist der Codename für die illegale Einwanderung in das britische Mandatsgebiet Palästina. Denn in Deutschland, in ganz Europa, sehen die Juden für sich keine Zukunft mehr. Nirgendwo sind sie wirklich willkommen, das Einzige was es für sie hier gibt, ist ein „Himmel ohne Sterne“

Dieses Buch ist wunderschön geschrieben und regt zum Nachdenken an. Es erzählt von den Verbrechen und Grausamkeiten der Nazis an den Juden. Aber es verdeutlicht auch die Hoffnung der Juden auf ein eigenes Land.

ISBN 978-3-570-17222-3 /16,99€ / Cbj / ab 14 Jahren / 576 Seiten

Emma Michaelsen, 16 Jahre

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