Melvin Burgess: Death

Death, das ist die neueste Superdroge, mit der man eine ganze Woche high bleibt – nur leider endet diese Woche mit dem sofortigen Tod. Damit ist sie beliebt bei Leuten, die nichts mehr zu verlieren haben. Einer dieser Leute ist der 15-jährige Adam, nachdem sein Bruder gestorben ist und seine Freundin Lizzie nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Als Adam Death in die Hände bekommt, ist eine unglaubliche Woche zum Greifen nah und er muss sich entscheiden, wie wichtig ihm eine Zukunft mit Lizzie ist. Währenddessen versinkt Manchester um ihn herum im Chaos, weil Revolutionstruppen die Regierung stürzen wollen…

Das Buch „Death“ hat einige interessante Themen als Grundlage, die eigentlich eine gute Geschichte ausmachen, wie Revolution und das organisierte Verbrechen. An sich wäre es spannend zu lesen, wenn da nicht der Hauptcharakter wäre. Adam trifft so viele dumme Entscheidungen am Anfang des Buches und benimmt sich gegenüber seinen Eltern und Lizzie so unfair, dass man beinahe froh ist, als er mit den Konsequenzen seines Handelns konfrontiert wird und in echte Schwierigkeiten gerät. Während des Lesens fiel es mir schwer, mit Adam mitzufühlen und das hat mir einigen Spaß an dem Buch genommen.

ISBN: 978-3-551-31505-2 / EUR 7,99 / Carlsen / ab 14 Jahren / 352 Seiten / aus dem Englischen von Kai Kilian

Lian Alipour, 18 Jahre

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