Claudia Pietschmann: Cloud

Seit Emmas kleiner Bruder vor wenigen Monaten gestorben ist, hat sie das Gefühl, sich niemandem mehr anvertrauen zu können. Zu diesem Zeitpunkt tritt, via Internet, der charmante und einfühlsame Paul in ihr Leben. Paul versteht sie wie kein anderer und das, obwohl sie sich noch nie getroffen haben. Emma erzählt Paul bereitwillig alles, lässt ihn an ihrem Leben teilhaben und verliebt sich in ihn. Doch bald schon wird Emma skeptisch, denn da sind Sachen, die irgendwie komisch an Paul sind, wie zum Beispiel, dass er noch nie von Spotify gehört hat, berühmte Sänger nicht kennt und sie für ihn das einzige Fenster zur Welt zu sein scheint. Auch ihrem Wunsch nach einem Treffen, weicht er mehrmals aus. Bald schon stellen sich Emma die Fragen, ob Paul wirklich der ist, der er zu sein vorgibt, und ob er überhaupt existiert.

Am Anfang des Buches verlief die Geschichte noch etwas schleppend, wurde aber zum Ende hin spannender. Gestört hat mich, dass viele Geschehnisse und Probleme nur oberflächlich umrissen und gelöst werden. Auch scheint mir die ganze Sache mit Paul viel zu schnell verlaufen zu sein, da Emma schon nach den ersten paar Chats schon das Gefühl hat, eine tiefere Verbindung zu Paul zu haben und ihn zu lieben. Außerdem macht Emma sich viel zu wenig Gedanken, dass Paul nicht der sein könnte, der er zu sein vorgibt. Allerdings finde ich die Idee von Pauls Geheimnis und der Grundlage des Buches ziemlich interessant.

 

ISBN: 978-3401603490 / 15 Euro / Arena / ab 12 Jahren / 368 Seiten

Von Emma Michaelsen (18 Jahre)

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